Filip Dzopa studiert Sustainability Science: Governance (M.A.) an der Leuphana Universität Lüneburg. Sein Bachelorstudium im Bereich Internationales Politikmanagement an der Universität Bremen legte den Grundstein für seine inhaltlichen Schwerpunkte: Nachhaltigkeit, Arbeitnehmer:inneninteressen sowie die Rolle von Gewerkschaften und anderen Interessensvertretungen im europäischen Wirtschaftstransformationsprozess.
Diese Interessen spiegeln sich auch in seiner bisherigen Forschungstätigkeit wider. In seiner Publikation Starke Basis, starkes Bündnis? (gemeinsam mit J. von Minden, erschienen 2025 im Sammelband Von Freiwilligkeit zur Verpflichtung, Springer VS) beleuchtet er die Herausforderungen, mit denen zivilgesellschaftliche Akteure bei der Umsetzung der EU-Richtlinie über unternehmerische Sorgfaltspflichten (CSDDD) konfrontiert sind. Die Studie verbindet politikwissenschaftliche Analyse mit einer praxisnahen Perspektive auf europäische Regulierungsprozesse.
Filip Dzopa bringt eine interdisziplinäre Arbeitsweise mit und interessiert sich besonders für die Schnittstellen zwischen Governance, Arbeitnehmer:innenrechten und nachhaltiger Wirtschaftspolitik. Sein Engagement gilt der Frage, wie Transformationsprozesse gerechter und stärker an den Interessen von Arbeitnehmer:innen ausgerichtet gestaltet werden können.